du planst eine reise in das südliche afrika, dann habe ich vielleicht die richtige route für dich...

5. namibia, botswana, simbabwe


Es ist noch stockfinster als unsere Air Namibia Maschine aus Frankfurt am Morgen in Windhoek landet. Dabei liebe ich es so sehr, aus Johannesburg kommend, über die rote Kalahari zu fliegen und auf dem Flughafen von Windhoek zu landen, der aus der Luft eher wie ein kleiner Sportflughafen aussieht und nicht wie ein International Airport.



Das Okavango Delta ist definitiv eines der letzten Paradise auf unserem Planeten Erde und dazu leider noch ein sehr bedrohtes und das Schönste, was ich bisher in meinem Leben an Natur erleben durfte.



Die Victoriafälle in Simbabwe sind ein Natur-schauspiel der besonderen Art. Nur ca. 100 km entfernt von der Grenze Botswanas im Vierländereck zwischen Namibia, Sambia, Botswana und Simbabwe sind die Victoriafälle im gleichnamigen Ort Victoria Falls, in der Nähe von Livingstone, zu finden. 



Falls Eure Antwort nein lautet, dann sind die Makgadikgadi Pans in Botswana ganz sicher einer der Orte, den Ihr oben auf Eure Afrikareiseliste setzten solltet. Für mich ist es einer der spektakulärsten und berührensten Orte den ich  besucht habe. Dabei sind die Makgadikgadi Pans vollkommen lebensfeindlich. 



Während meines letzten Aufenthaltes in Botswana im September/ Oktober 2014 ist bereits einige Zeit ins Land gegangen und neben den kurzen Berichten "Reisefotografie Erfahrungen und Emotionen" sowie dem "Lunaren Regenbogen", bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen weitere Eindrücke dieser, für mich sehr beeindruckenden, Reise zu schildern.



Neben meinem "großen" Fotoequipment, welches kaum in meinen Vanguard Rucksack passte und gefühlt ungefähr so schwer war wie ich selbst, befand sich in meiner Jackentasche noch die OMD-EM10 mit dem 17mm Pancake auf unserer Selbstfahrerreise durch Namibia und Botswana.



6. namibias nationalparks


Im September 2012 war es nun endlich soweit: Ich durfte das erste Mal Fuß auf afrikanischen Boden setzen – genauer gesagt auf namibischen Boden. Geplant war eine 16-tägige Selbstfahrerreise im Geländewagen mit vorgebuchten Lodges, insgesamt ca. 4.300 km und damit ungefähr 270 km pro Tag – hörte sich erst mal machbar an....



An unserem ersten Tag auf der Straße machen wir uns ganz gut, nach zwei Stunden haben wir schon gute 200 km von insgesamt 330 km hinter uns gelassen – zugegeben kein Kunststück auf der schnurgerade asphaltierten Transitstrecke, dennoch sind wir begeistert von uns.



Heute steht echt Strecke auf dem Programm. Nach der coolen Safari am Morgen geht es nun von der Kalahari 500 km südlich bis zum Ais Ais Camp in der „Nähe“ des Fish River Canyon. Nach einem letzten asphaltierten Stück auf der B4 geht es heute auch ab auf die sogenannten Pads (gekennzeichnet mit C), das C12.



Heute haben wir wieder eine ordentliche Tour vor uns: 500 km gen Norden bis nach Aus, auf dem schlechten Pad C13 entlang des mit 1.860 km Länge längsten Flusses Südafrikas, dem Grenzfluss Orange.



Heute soll es nun endlich zu den berühmten roten Sanddünen der Sossusvlei und dem nicht minder bekannten Dead Vlei gehen, eins der absoluten Highlights Namibias.



Unser nächstes Etappenziel ist das wesentlich kältere Swakopmund, die erste Stadt seit unserer Ankunft in Windhoek vor einer Woche mit fast niedlichen 45.000 Einwohnern. Doch vorher gilt es, 350 km auf mittleren bis schlechten Pads zu bewältigen.



Die 390 km lange Etappe auf dem Pad C34 zur Skelettküste nach Terrace Bay zählt definitiv zu den Highlights Namibias - nicht wegen der Schönheit sondern vielmehr aufgrund der Einsamkeit, Irrationalität und den Naturgewalten, die einem die Unbedeutendheit des eigenen Seins mit einer Wucht vor Augen führt, die seinesgleichen sucht.



Unsere heutige Etappe führt uns aus dem Damaraland auf ca. 306 km gen Norden in den Etosha Nationalpark, dem „Pendant“ zum südafrikanischen Krüger Nationalpark. Über das südliche Anderson`s Gate erreichen wir das Okaukuejo Camp, in dem wir uns registrieren lassen und unsere Parkgebühren entrichten.





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