Das Objektiv Sigma 120-300 mm macht nicht nur mit einer Offenblende von f2.8 und einem absolut fairen Preis von sich reden, sondern auch mit einem Spitzengewicht von 3,3 kg. Trotzdem habe ich mich kurz nach dem Erscheinungsdatum vor mehr als 6 Jahren zum Kauf entschieden. Was lässt sich nach 6 Jahren Praxistest und mindestens ebenso vielen Safari- & Wüsteneinsätzen als Quintessenz zu diesem Objektiv festhalten.
Mittlerweile habe ich die wunderschöne Insel Ibiza bereits zum vierten Mal besucht und nun auch zum dritten Mal am selben Ort, ganz im Norden in der Nähe von Sant Joan de Labritja. Doch darum geht es eigentlich gar nicht in diesem Blog, sondern vielmehr darum - gut Ding braucht Weile und manchmal ist weniger eben mehr...

Die Reiseerlebnisse die sich auf ewig in unser Hirn brennen sind meisten die Geschichten außerhalb der Reihe. Ausnahmesituationen in denen scheinbar alles schief lief, die uns vor neue Herausforderungen stellten, die unberechenbar und unbequem waren, eben die Situationen die uns ungewollt aus unserer Komfortzone herauskatapultiert haben.
Habt Ihr euch schon mal ernsthaft Gedanken darüber gemacht, was die Fotografie für Euch persönlich bedeutet und welchen Platz die Fotografie in Eurem Leben einnimmt…? Für mich war die Fotografie anfangs ein Hobby – ein zeitlicher und materieller Luxus den ich mir gönnte. Die wenigsten von uns leisten sich heute ja aus unterschiedlichsten Gründen noch langfristig ein Hobby (außer vielleicht Sport & Lesen)...

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich nach langem hin und her überlegen für den Kauf des Sigma 105mm f1.4 Art Objektiv entschieden. Bereits damals hatte ich über meine Gedanken zur potentiellen Kaufentscheidung geschrieben. Letztendlich habe ich mich für die unvernünftigste und extremste Möglichkeit entscheiden , schwer, unhandlich und eine brutale Offenblende von f1.4.
Daniel Buechele war so freundlich mich zu sich in den Luftpost Podcast einzuladen. Wir haben gemeinsam ausführlich über Reisen in das südliche Afrika gesprochen - u.a. über die unterschiedlichen Länder Namibia, Botswana, Südafrika etc., welche Reisezeit geeignet ist, wie man Reisen kann und worauf man achten sollte und natürlich auch, was für mich die Faszination Afrika ausmacht.

Es plagt mich wieder das haben wollen Syndrom - ach nein, ich brauche das ja unbedingt wirklich! Die letzen Jahre war ich mehr als zufrieden mit meiner Fotoausrüstung und habe, außer in einen Nikon D850 Body, jegliche Neuanschaffung guten Gewissens vermieden. Jetzt ist es aber soweit, dieses Jahr wird ein Nikon Z7 Body, nebst einem oder mehrerer Objektive in meine Fototasche aufgenommen - was bewegt mich dazu...?
Ihr plant eine Reise nach Hamburg, oder wohnt längst in der schönsten Stadt Deutschlands und seit auf der Suche nach geeigneten Fotospots, zum Thema Langzeitbelichtung, dann ist meine Hamburg Google Maps Karte interessant für Euch...

Ein NAS-System - was ist das eigentlich und braucht man das wirklich? Wie so oft lautet die Antwort, kommt drauf an und ich habe langsam den Punkt haben ist besser als brauchen überschritten. Ja ich rede von meinem Speicherplatz-problem als Fotograf...
Im Oktober geht es wieder auf Reisen, dieses Jahr bin ich erstmals seit meiner ersten Reise durch das südliche Afrika im Jahr 2012 ausschließlich in Namibia unterwegs. In drei Wochen geht es von Windhoek in ca. 3.700 km durch das Damaraland und Kaokoveld bis zu den Epupa Falls an der Grenze zu Angola und über den deutlich unbekannteren Osten des Etosha Nationalparks zurück nach Windhoek.

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