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Seit ca. 10 Jahren kennen Ronny Behnert und ich uns bereits. Damals habe ich meine ersten Schritte in der Fotografie und der Langzeitbelichtung gemacht. Seitdem war ich mit Ronny auf mehreren Fotoreisen in Venedig, Island und den Lofoten sowie auf einzelnen Workshops. Man kann also sagen, Ronny und seine Art der Fotografie haben mich die ganze Zeit begleitet und geprägt. Umso mehr freut es mich, dass Ronny und Luca Taukert ein gemeinsames Fotobuch - "Einfach schöne Fotos!" veröffentlicht haben.
Was lässt sich zur Nikon Z7 im Vergleich zur Nikon Z7 sagen, nachdem ich beide Kameras mehr als drei Wochen getestet und 3.000 km durch Namibia geschleppt habe. Einer der ganz essentiellen Vorteile der Nikon Z7 wird schon mit dem Einsteigen in das Flugzeug klar und dieser Vorteil bleibt die ganze Reise über immanent, die Größe und das Gewicht.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich nach langem hin und her überlegen für den Kauf des Sigma 105mm f1.4 Art Objektiv entschieden. Bereits damals hatte ich über meine Gedanken zur potentiellen Kaufentscheidung geschrieben. Letztendlich habe ich mich für die unvernünftigste und extremste Möglichkeit entschieden, schwer, unhandlich und eine brutale Offenblende von f1.4.
Sebsatian von "off the path" war so nett mich in seinen Podcast einzuladen. Wir haben über das Thema Reisefotografie, Equipment, Drohne und Reisen im südlichen Afrika geplaudert. Es war ein tolles Gespräch und hat mir sehr viel Spaß gemacht, leider ist die Zeit mal wieder viel zu schnell verflogen...

Kommen wir zur Gretchenfrage, für wen lohnt der Umstieg auf die Nikon Z7 eigentlich. Technisch gesehen liegen die Gründe für einen Wechsel von der Nikon D850 zur Nikon Z7 nicht unbedingt auf der Hand und beide Kameras sind kein Schnäppchen. Um Klartext zu reden, die Zukunft wird aus meiner Sicht weitestgehend spiegellos sein. Der schleichende DSLR Tod wird noch einige Jahre dauern und das ist auch gut so, damit nicht jeder panisch sein aktuelles Equipment verkaufen muss.
Nun ist es doch soweit gekommen und die spiegellose Nikon Z7 nebst 35mm f1.8 liegt neben mir. Nein, meine Nikon D850 habe ich noch nicht verkauft und werden beide Kameras mit nach Namibia nehmen. ob ich nach dieser Reise den Spiegelreflexkameras entsage, möchte ich noch nicht abschließend einschätzen, dafür liebe ich dieses satte Klacken beim drücken des Auslösers der D850 einfach zu sehr, sowie den optischen Sucher, den ich auch mal gern einfach als Fernglas verwende.

Nun ist er endlich da, der neue Filterhalter von Haida für die Filtergröße 150 mm und damit für mein Nikon Nikkor 14-24 mm Objektiv. Schon viele Jahre sind dieses Objektiv und ich ein echt gutes Team, zumindest seitdem ich die erste Generation des Haida Stahlfilters nutze. Mittlerweile habe ich zwei Halter verschlissen, einen durch Deformation in der Wüstenhitze und einen durch Steinschlag vom voll ausgefahrenen Stativ auf den Lofoten. Mal sehen, ob der neue Haida M15 auch so robust ist.
Das Objektiv Sigma 120-300 mm macht nicht nur mit einer Offenblende von f2.8 und einem absolut fairen Preis von sich reden, sondern auch mit einem Spitzengewicht von 3,3 kg. Trotzdem habe ich mich kurz nach dem Erscheinungsdatum vor mehr als 6 Jahren zum Kauf entschieden. Was lässt sich nach 6 Jahren Praxistest und mindestens ebenso vielen Safari- & Wüsteneinsätzen als Quintessenz zu diesem Objektiv festhalten.

Es plagt mich wieder das haben wollen Syndrom - ach nein, ich brauche das ja unbedingt wirklich! Die letzen Jahre war ich mehr als zufrieden mit meiner Fotoausrüstung und habe, außer in einen Nikon D850 Body, jegliche Neuanschaffung guten Gewissens vermieden. Jetzt ist es aber soweit, dieses Jahr wird ein Nikon Z7 Body, nebst einem oder mehrerer Objektive in meine Fototasche aufgenommen - was bewegt mich dazu...?
Ein NAS-System - was ist das eigentlich und braucht man das wirklich? Wie so oft lautet die Antwort, kommt drauf an und ich habe langsam den Punkt haben ist besser als brauchen überschritten. Ja ich rede von meinem Speicherplatz-problem als Fotograf...

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