Artikel mit dem Tag "reiseblog"



Seit Langem ist es ein Wunsch von mir die Himba im Norden Namibias zu besuchen. Irgendwie hat es während der vergangenen Reisen nie wirklich zusammengepasst. Zu weit abgelegen ist das Kaokoveld im Nordwesten Namibias, dem typischen Siedlungsgebiet der Himba seit mehr als 500 Jahren. Was bleibt mir also übrig, wenn man die Himba aus eigener Kraft zumindest mit dem Geländewagen erreichen möchte, als eine eigne Reise zu den Himba in das Kaokoveld zu unternehmen.
Der Hohenstein Fels ist gelinde gesagt ein Geheimtipp in Namibia. Bei diesem Berg handelt es sich mit über 1.800m um den höchsten Berg Namibias und nicht etwa um die westlich gelegene Spitzkoppe mit ca. 1.600m. Hohenstein gehört zum Erongogebirge und besteht aus Granitfels. Besonders an dieser Gegend ist, dass Mineralien-bergbauarbeiter nach Turmalinen, Aquamarinen, Bergkristallen und anderen Schmucksteinen.

Sebsatian von "off the path" war so nett mich in seinen Podcast einzuladen. Wir haben über das Thema Reisefotografie, Equipment, Drohne und Reisen im südlichen Afrika geplaudert. Es war ein tolles Gespräch und hat mir sehr viel Spaß gemacht, leider ist die Zeit mal wieder viel zu schnell verflogen...
Mittlerweile habe ich die wunderschöne Insel Ibiza bereits zum vierten Mal besucht und nun auch zum dritten Mal am selben Ort, ganz im Norden in der Nähe von Sant Joan de Labritja. Doch darum geht es eigentlich gar nicht in diesem Blog, sondern vielmehr darum - gut Ding braucht Weile und manchmal ist weniger eben mehr...

Die Reiseerlebnisse die sich auf ewig in unser Hirn brennen sind meisten die Geschichten außerhalb der Reihe. Ausnahmesituationen in denen scheinbar alles schief lief, die uns vor neue Herausforderungen stellten, die unberechenbar und unbequem waren, eben die Situationen die uns ungewollt aus unserer Komfortzone herauskatapultiert haben.
Die Kalahari Wüste ist ein Traum, bereits seit meinen ersten Aufenthalt im Jahr 2012 hat mich diese Gegend verzaubert. Die Kalahari das ist Hitze, Kälte, Weite, Einsamkeit, Wind, Sand und Staub und nirgendwo ist die Kalahari so ursprünglich schön, wie im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark. Also genau mein Ding, so wie bereits die Central Kalahari und deshalb habe ich mich mal wieder auf den Weg gemacht...

Neulich auf den Lofoten - mal eben schnell hinfliegen dachte ich mir - ist ja mitten in Europa! O.K. es handelt sich um Nord-norwegen, ungefähr auf Höhe des nördlichen Wendekreises, aber den Bildern im Internet zu urteilen ist schon jeder da gewesen. Das ist wie nach Dänemark zu fahren dachte ich mir. Irgendwie entpuppen sich die Lofoten dann als kleine Weltreise, wie es eben so oft ist beim Reisen und das ist gut so...
Seitdem alles seinen Anfang im Jahr 2012 in der Kalahari Wüste - zum Sonnenaufgang auf einer Düne stehend - nahm, möchte ich wieder in die wunderschöne Kalahari zurückkehren. Es hat genau einen Sonnenaufgang gebraucht und es war geschehen um mich.

Der zweite Teil unserer Botswanareise führt uns noch mehr abseits der ohnehin schon wenig bekannten Touristenpunkte bis nach Kubu Island und weiter über den Makgadikgadi Nationalpark bis zur Khwai Konzession im Moremi Game Reserve und schließlich wieder zurück nach Windhoek, eine unglaubliche Route und eine Zeit die ich niemals missen möchte...
Nach unserer letzten Botswanareise im Jahr 2014 soll es in 2017 auch an noch abgelegenere Orte wie Kubu Island, Makgadikgadi National Park, Nxai Pan und die Central Kalahari gehen. Insgesamt liegen drei Wochen und 3.520 km vor, die meisten davon auf Schotter Pads oder quasi Offroad durch Tiefsand.

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