Artikel mit dem Tag "wüste"



Was lässt sich zur Nikon Z7 im Vergleich zur Nikon Z7 sagen, nachdem ich beide Kameras mehr als drei Wochen getestet und 3.000 km durch Namibia geschleppt habe. Einer der ganz essentiellen Vorteile der Nikon Z7 wird schon mit dem Einsteigen in das Flugzeug klar und dieser Vorteil bleibt die ganze Reise über immanent, die Größe und das Gewicht.
Das Objektiv Sigma 120-300 mm macht nicht nur mit einer Offenblende von f2.8 und einem absolut fairen Preis von sich reden, sondern auch mit einem Spitzengewicht von 3,3 kg. Trotzdem habe ich mich kurz nach dem Erscheinungsdatum vor mehr als 6 Jahren zum Kauf entschieden. Was lässt sich nach 6 Jahren Praxistest und mindestens ebenso vielen Safari- & Wüsteneinsätzen als Quintessenz zu diesem Objektiv festhalten.

Schon lange schwirrt die Idee einer schwarz weiß Dünenreihe meines letzten Rundflugs über und der letzen Fahrt in die Namib Wüste Namibias in meinem Kopf herum. In den letzten Tagen habe ich die Zeit gefunden dieses Projekt zu realisieren.
An diesem Morgen soll ein Traum für mich in Erfüllung gehen. Während meines ersten Namibiaurlaubs im Jahr 2012 ist mir das Vergnügen eines Heißluftballonfluges leider noch nicht vergönnt gewesen.

Während meiner ersten Namibiareise im Jahr 2012 habe ich die Wildpferde Namibias in Garub leider nicht gesehen, obwohl ich nur wenige Kilometer entfernt in Aus übernachtet habe.
Gegen neun Uhr morgens werden wir von Lüderitz Safaris in unserem B&B - der Alten Lodge abgeholt, übrigens ein sehr empfehlenswerter Ort, um in Lüderitz zu übernachten.

Das Diamantensperrgebiet – unendliche Weite – genauer gesagt 26.000 km² Sand soweit das Auge reicht, starker bis beißender Wind und feinste Sandkörner in der Luft die alles durchdringen und in jede Pore des Körpers eindringen.
Der Motor des uralten Land Rover Defender, der seine besten Zeiten schon hinter sich hat und auch das Tachometer bereits gänzlich den Dienst verweigert, jault furchterregend auf - während sich die heißen, luftarmen Reifen unermüdlich durch den Sand der Namibwüste wühlen - immer kurz vor oder im roten Bereich des Drehzahlmessers.

Unser nächstes Etappenziel ist das wesentlich kältere Swakopmund, die erste Stadt seit unserer Ankunft in Windhoek vor einer Woche mit fast niedlichen 45.000 Einwohnern. Doch vorher gilt es, 350 km auf mittleren bis schlechten Pads zu bewältigen.
Heute soll es nun endlich zu den berühmten roten Sanddünen der Sossusvlei und dem nicht minder bekannten Dead Vlei gehen, eins der absoluten Highlights Namibias. Unser vorgeschriebene Tagesroute auf dem blau markierten Pad C13 soll 375 km betragen, bei einer Reisezeit von ca. 6 Stunden.

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